22. Dezember 2017

Jagdfakten.at Spezial: Wildfütterung, Teil 2

Im zweiten Teil der Serie begleitet Jagdfakten.at den Berufsjäger Helmut Schatz beim Beschicken der Wildfütterung im Schnee.

Video-Blick hinter die Kulissen: Winterfütterung im Schnee.

Die Notzeit bedeutet für den Betreuer der Fütterung harte körperliche Arbeit bei jedem Wetter, denn um Stress beim Wild zu vermeiden, muss es jeden Tag zur gleichen Zeit – und im Idealfall von der selben Person – gefüttert werden.

Wildtiere erkennen den Geruch und die Stimme des Fütterungsbetreuers. Jede Abweichung vom Gewohnten bedeutet Stress für die Tiere.

Ruhe ist das A und O während der Fütterung

Das Wild benötigt an den Futtergrippen (Raufen) und in der Umgebung absolute Ruhe. Wintersportler und jeder der sich im Winter im Wald aufhaltet, wird angehalten, sich an die entsprechenden Hinweisschilder zu halten und Futterzonen zu meiden.

Die Wildfütterung dient nicht nur dem Wild zum besseren Überleben in der vegetationsarmen Zeit, sondern auch dem Schutz der Siedlungen: durch Erhaltung des Schutzwaldbestands. Durch die Anlage einer Fütterung wird das Wild davon abgehalten den Schutzwald zu schälen.

Das Ziel – den Schutzwald zu schützen – kann nur erreicht werden, wenn das Wild während der Fütterung nicht gestört wird. Ansonsten besteht die Gefahr, dass es wiederum in den Schutzwald flüchtet und dort Futter sucht.

 

WEITERLESEN:

Wildfütterung Rotwild

Verhalten bei Begegnung mit Wildtieren

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