23. Januar 2018

Fuchs: Aktuelles in Wald und Flur

Der Rotfuchs wird in Zeichentrickfilmen, Comics und in der Werbung als listig, schlau und sehr aufmerksam porträtiert. Gerne wird er auch als Meister Reineke geannt. All diese Charaktereigenschaften haben ihren Ursprung in der Jagd. Dieser Artikel beantwortet

häufig gestellte Fragen zum Fuchs:

 

Woher kommt der Spruch: „Schlau wie ein Fuchs“?

Das Beuteverhalten des Fuchses gilt als schlau. Daher stammt wohl auch der Ausspruch „Schlau wie ein Fuchs“. Als Meister der Anpassungsfähigkeit nimmt der Rotfuchs jede Gelegenheit wahr, um Beute zu machen – in kürzester Zeit und mit kleinstem Energie-Aufwand.

Aber nehmen Sie nicht an, dass der Rotfuchs von günstigen Beute-Gelegenheiten abhängig ist! Ganz im Gegenteil: durch sein ausgeprägtes Gehör und einen sehr guten Geruchssinn ist er selbst ein hervorragender Jäger.

Was seine Ernährung betrifft, ist der Fuchs nicht wählerisch: von Mäusen über Insekten bis hin zu Obst und Essensresten steht alles auf seinem Speiseplan.
Weiterlesen: Was frisst der Fuchs?

Woher kommt das Kinderlied: „Fuchs du hast die Gans gestohlen“?

Jungfüchse lösen sich im September von ihre Eltern. Sie sind mit etwa neun bis zehn Monaten geschlechtsreif und suchen sich ein eigenes Revier. Nicht selten landen Sie dabei in Siedlungen und Städten.

Der Fuchs ist damit ein Kulturfolger. Das heißt, er scheut nicht davor zurück, in Dörfern und Städten Beute zu machen. Diesem Verhalten lässt sich auch der Titel des bekannten Kinderlieds: „Fuchs du hast die Gans gestohlen“ zuordnen.

Wie nennt man Fuchskinder?

Fuchskinder werden Welpen genannt. Eine Fähe wirft – der Jäger sagt „wölft“ – in der Regel  zwischen drei und sechs Welpen, etwa 50-60 Tage nach der Paarung im Winter. Dabei weist der Rotfuchs eine einzigartige Besonderheit auf: Je höher die Population ist, desto weniger Welpen werden geboren.

Die Welpen kommen im Frühling blind zur Welt und öffnen ihre Augen erst nach rund 2 Wochen. In den Monaten Mai und Juni ziehen die Welpen im Familienverband durch Feld und Flur. Mit August lockert sich dieser Familienverband und die Jungfüchse unternehmen ihre ersten Streifzüge alleine, bevor sie sich im September aus dem Familienverband lösen.

Wie lebt ein Fuchs?

Der Fuchsbau dient in erster Linie als Rückzugsmöglichkeit bei Schlechtwetter und vor allem zur Aufzucht der Jungen im Frühjahr. Aufsgewachsene Füchse haben keinen festen „Wohnsitz“, sie bewohnen ihre Baue im Jahresverlauf sehr unregelmäßig. Hingegen leben sie in schutzgebenden Gebüschen und suchen auch in Hohlräumen von Gebäuden Unterschlupf.

Wie groß wird ein Fuchs?

Ein ausgewachsener Rotfuchs wird bis zu 90 Zentimeter groß. Seine Schwanzlänge beträgt zwischen 30 und 50 cm und seine Rückenhöhe zwischen 35 bis 45 cm. Weitere Fragen zum Fuchs – insbeondere Details zu seinem Aussehen und die Merkmale zu seinem Verhalten – finden Sie in unserem Steckbrief – Fuchs.

 

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Ist es gefährlich, einen Fuchs anzugreifen?

 

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