Dr. Claudia Bieber im Interview mit Jagdfakten.at

Säugetiere, ihre Lebensstrategien und ihr Platz im ökologischen Gefüge prägen die Arbeit von Univ.-Prof.in Dr.in rer.nat Claudia Bieber seit Jahrzehnten. Seit 2023 leitet die Biologin das Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Vetmeduni Wien – und verbindet wissenschaftliche Exzellenz mit Praxisnähe und Vermittlung.

Interview mit Claudia Bieber

Leiterin des FIWI und Professorin für Wildtierökologie

Univ.-Prof.in Dr.in rer.nat Claudia Bieber gehört zu jenen Wissenschaftlerinnen, die Wildtiere nicht losgelöst, sondern als Teil eines fein abgestimmten ökologischen Gefüges betrachten. Nach ihrem Biologiestudium an der Philipps-Universität Marburg und der Promotion in Zoologie und Tierökologie kam sie 1996 als Postdoktorandin an das Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI) nach Wien; Forschungsaufenthalte führten sie später auch nach Australien.

Ab 2021 leitete sie das Populationsökologie-Labor, 2022 übernahm sie zunächst stellvertretend beziehungsweise interimistisch Verantwortung für das Institut. Seit 15. Jänner 2023 ist sie offizielle Leiterin des FIWI und Professorin für Wildtierökologie an der Veterinärmedizinischen Universität Wien.

Im Zentrum ihrer Forschung steht die Frage, wie Umweltbedingungen das Leben von Säugetieren und die Entwicklung ihrer Populationen prägen. Dabei beschäftigt sie sich unter anderem mit Nahrungsverfügbarkeit, Energiehaushalt, Winterschlaf, Fortpflanzung und Überlebensstrategien – von kleinen Winterschläfern bis zu großen Wildtieren.

Dr. Claudia Bieber mit Studierenden - Jagdfakten.at informiert
Dr. Claudia Bieber mit Studierenden

Seit 2004 vermittelt Bieber ihr Wissen auch Studierenden. Zusätzlich bringt sie seit 2024 als Wissenschaftsbotschafterin ihre Forschung zu Schülerinnen und Schülern direkt in die Schulen. Neugier, wissenschaftliche Genauigkeit und der Dialog mit unterschiedlichen Zielgruppen prägen ihre Arbeit als Institutsleiterin.

Im Gespräch erzählt Claudia Bieber, woher ihre frühe Faszination für Säugetiere stammt, was sie an unterschiedlichen Lebensstrategien begeistert und weshalb Wildtierforschung für Jagdpraxis, Management und Gesellschaft unverzichtbar ist.

Von der Faszination für Säugetiere zur Wildtierökologie

Frau Professor Bieber, was hat Sie persönlich zur Wildtierforschung gebracht – und was fasziniert Sie bis heute an der Arbeit mit Wildtieren?

Das Interesse war schon in meiner Kindheit da. Besonders fasziniert haben mich Säugetiere – vereinfacht gesagt alles, was Fell hat. Bei der Studienwahl war daher zunächst auch Veterinärmedizin eine Möglichkeit. Ich habe mich dann aber bewusst für Biologie entschieden, weil ich die Tiere in ihrem ökologischen Netzwerk betrachten wollte. Mich interessiert, wie Lebensabläufe funktionieren und wie alles im „Netzwerk Natur“ zusammenspielt.

Ihr Name ist eng mit der Erforschung des Siebenschläfers verbunden. Wie kam es dazu?

Das Thema ging auf einen Vorschlag meines Ökologie-Professors, Hermann Remmert, zurück. Damals war über Siebenschläfer noch vergleichsweise wenig bekannt; ein großer Teil der Forschung stammte aus den 1960er-Jahren. Für meine Diplomarbeit begann ich, mich intensiver mit der Art zu beschäftigen, und bin ihr seither treu geblieben.

Siebenschläfer eignen sich sehr gut als Modellorganismen, weil sie uns leicht Zugang zu interessanten Daten gewähren. So nutzen sie, als typische Bewohner von Baumhöhlen, gerne künstliche Nistkästen als Tagesschlafplatz. Praktischerweise bekommen sie auch ihre Jungen in diesen Kästen und sind extrem standorttreu. Durch eine individuelle Markierung der Tiere und regelmäßige Kontrollen der Nistkästen lässt sich etwa der Fortpflanzungserfolg – also die Zahl der Jungtiere – über viele Jahre, im Idealfall ein ganzes Siebenschläferleben lang, mit sehr geringer Störung erfassen.

Mich faszinieren besonders ihre sogenannten Life-History– bzw. Lebenszyklus-Strategien. Dabei geht es darum, wie eine Art die verfügbare Energie auf Wachstum, Körpererhalt und Fortpflanzung verteilt. Siebenschläfer sind mit ca. 100 g Gewicht nach dem Winterschlaf sogenannte Kleinsäuger und können dennoch bis zu 14 Jahre alt werden. Für einen kleinen Nager ist das außergewöhnlich. Normalerweise kennt man diese Lebenspannen nur von deutlich größeren Säugetieren.

Siebenschlaefer, Jagdfakten.at informiert
Siebenschläfer: Langsame Lebensstrategie und hohe Lebenserwartung
Bache mit Frischlingen - Jagdfakten.at informiert
Schwarzwild: Hohe Fortpflanzungsleistung und ein schneller Lebenszyklus
Maus, Jagdfakten.at informiert
Maus: Mehrere Würfe im Jahr und eine kurze Lebensdauer

Schon gewusst? Siebenschläfer können die Fortpflanzung in einem Jahr vollständig auslassen und ihre Energie stattdessen in das eigene Überleben investieren. So erweitert sich ihre Lebensspanne. Schwarzwild hingegen befindet sich auf der biologischen Überholspur.

Vom schnellen und langsamen Leben:

Wenn die Bedingungen für die Aufzucht der Jungen schlecht sind, können Siebenschläfer die Fortpflanzung in einem Jahr vollständig auslassen und ihre Energie stattdessen in das eigene Überleben investieren. Das steht in starkem Kontrast zu einer Maus, die mehrere Würfe im Jahr haben kann, dafür aber nur kurz lebt. Der Siebenschläfer verfolgt eine langsame Lebensstrategie: Durch seinen sehr langen Winterschlaf senkt er den Energieverbrauch und auch das Risiko, Fressfeinden zum Opfer zu fallen, da er gut versteckt und unterirdisch überwintert. Das gewinnt Lebenszeit. Wenn eine Art in einzelnen Jahren keinen Nachwuchs hervorbringt, sollte sie, den Gesetzen der Evolution zufolge, entsprechend länger leben, um über die gesamte Lebensspanne genügend Nachkommen zu erzeugen. Nur Arten, die das Gleichgewicht zwischen Reproduktion und Überleben finden, überdauern die Zeit und sterben nicht aus. Wie so oft führen viele Wege zum Erfolg und meine Faszination ist es, diese verschiedenen Life-History-Stratgien zu entschlüsseln.

Wildschweine befinden sich dagegen gewissermaßen auf der biologischen Überholspur. Obwohl sie stattliche Körpergrößen erreichen, haben sie einen sehr schnellen Lebenszyklus und eine außerordentlich hohe Fortpflanzungsleistung. Mit durchschnittlich etwa fünf Jungen pro Wurf nehmen sie unter dem Schalenwild eine Sonderstellung ein. Obwohl der Siebenschläfer extrem viel kleiner ist und einen deutliche höheren Feinddruck hat als ein Wildschwein, zeigen beide Arten mit durchschnittlichen Wurfgrößen von 5 Jungtieren und einer Lebenserwartung von 10–15 Jahren ähnliche Life-History-Strategien. Körpergröße erklärt somit viel, aber nicht alles im sogenannten „Pace of Life“.

50 Jahre FIWI: Forschung als neutrale Grundlage

Das FIWI feiert 2027 sein 50-jähriges Bestehen. Worauf sind Sie beim Blick auf die Entwicklung des Instituts besonders stolz?

Darauf, dass das FIWI national und international sehr gut etabliert ist und wir wissenschaftlich fundiert arbeiten. Dazu haben meine Vorgänger:innen den Grundstein gelegt und ich bin froh, diesen Weg weiter führen zu können. Besonders wichtig ist mir unsere Neutralität: Wir stellen objektive, evidenzbasierte Daten bereit und tragen damit dazu bei, emotional geführte Diskussionen zu versachlichen und belastbare Managementempfehlungen zu entwickeln.

Warum braucht modernes Wildtiermanagement heute wissenschaftliche Forschung mehr denn je?

Managemententscheidungen können weitreichende Folgen haben. Die Geschichte zeigt, dass Management, welches nicht alle „Player“ in einem komplexen System berücksichtigt, zu massiven Problemen führen kann. Verlässliche Daten, langfristige Beobachtungen und auch der Einsatz wissenschaftlicher Modelle helfen, unterschiedliche Szenarien zu prüfen, Wirkungen abzuschätzen und Fehlentscheidungen zu vermeiden. Dazu kommt an einer Universität der internationale Austausch, inklusive wissenschaftlicher Publikationen, der immer wieder Ergebnisse validiert und überprüft.

Was das FIWI für Jagdpraxis und Reviere leistet

Viele Jägerinnen und Jäger kennen das FIWI dem Namen nach. Welchen konkreten Nutzen hat das Institut für die Jagdpraxis?

Das FIWI ist für die Jägerschaft Forschungspartner, diagnostische Anlaufstelle und Wissensvermittler. Beobachtungen und Proben aus den Revieren ermöglichen Untersuchungen, während die Ergebnisse wieder in die Praxis zurückfließen. Diese Zusammenarbeit ist für beide Seiten wertvoll. Wir kennen z.B. alle das Phänomen, dass wir etwas in der Natur beobachten und es auf eine vermeintlich klare Ursache zurückführen. Hier hilft Wissenschaft, den „Glauben“ Einzelner zusammenzufassen und auf Echtheit hin zu überprüfen. War es nur Zufall oder steckt wirklich etwas hinter der Beobachtung? Das leistet Wissenschaft und ist daher unschätzbar wertvoll, sie führt vom Aberglauben zum Wissen. Das FIWI bietet dies für den Standort Österreich als intensiver Kommunikationspartner für alle Jäger:innen.

Das FIWI bietet pathologische Untersuchungen von verendetem oder erlegtem Wild an. Wie wichtig ist dieses Monitoring für Wildtiergesundheit, Seuchenprävention und Jagd?

Die Wildtierpathologie untersucht untersucht eingesandte Tierkörper und Organproben, um Krankheits- und Todesursachen festzustellen und Veränderungen im Auftreten von Erregern frühzeitig zu erkennen. Speziell interessieren uns auch die durch den Klimawandel in Österreich neu auftauchenden Krankheiten. Unsere Befunde liefern daher wichtige Grundlagen für die Überwachung der Wildtiergesundheit. Wir arbeiten hier natürlich sehr eng mit der AGES (Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) zusammen.

Exaktes Alter statt subjektiver Schätzung

Ein bekanntes Praxisangebot des FIWI ist die Altersbestimmung beim Rotwild mittels Zahnschliff nach der Mitchell-Methode. Warum ist sie für modernes Rotwildmanagement wichtig?

Die Zahnschliffanalyse nach Mitchell ermöglicht eine objektive Bestimmung des tatsächlichen Alters von Rotwild. Sie ergänzt die Altersansprache im Revier um eine wissenschaftliche Kontrolle und schafft eine über Jahre vergleichbare Grundlage für das Rotwildmanagement.

One Health: Auch die Gesundheit der Jägerschaft im Blick

Welche Rolle spielen Wildtiere und die Jagd beim One-Health-Ansatz?

One Health betrachtet die Gesundheit von Menschen, Tieren und Umwelt als zusammenhängendes System. Für die Jagd ist das besonders relevant: Jägerinnen und Jäger erkennen Veränderungen im Revier häufig früh, unterstützen das Monitoring mit Beobachtungen und Proben und sind sozusagen unsere ausgestreckten „Fühler“ zu den Wildtieren. Zusätzlich kommen sie selbst eng mit Wild in Kontakt. Daher ist es besonders wichtig, dass wir am FIWI auch Zoonosen, also Krankheiten, die direkt vom Tier auf den Menschen übertragen werden, im Blick haben. Ich empfehle das Abonnement unseres Newsletters (Link dazu am Ende des Artikels), da wir hier die Jägerschaft sehr kurzfristig auch über diese Aspekte informieren.

Weitere Details zu One Health, Zahnschliff, Wildtierpathologie, neutralen Forschungsdaten und Wissenstransfer erfahren Sie in unserem Beitrag:

Forschung an einer Universität: Qualität und Praxisrelevanz

Das FIWI ist Teil der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Welche Bedeutung hat das für Ihre Arbeit?

Teil der Vetmeduni zu sein ist für unsere Arbeit essenziell. Einerseits ermöglicht die Zusammenarbeit die wissenschaftliche Beurteilung von Wildtierkrankheiten und auch unsere Arbeit mit gesunden Tieren wird durch Veterinärmediziner:innen begleitet, z.B. durch hoch spezialisierte Narkoseverfahren und Implantationstechniken. Wir arbeiten daher eng mit den verschiedenen Instituten der Vetmeduni zusammen, um hier immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Andererseits arbeiten wir als Universitätsinstitut nach klaren wissenschaftlichen Qualitätsstandards und veröffentlichen unsere Ergebnisse in internationalen Fachzeitschriften mit Peer-Review-Verfahren. In diesem Zusammenhang widmen wir uns der Grundlagenforschung aber auch praxisrelevanten Fragen – etwa, wie Wildtiere auf Hitze und Trockenheit reagieren und wie anpassungsfähig sie angesichts des Klimawandels sind.

Das FIWI vergibt gemeinsam mit seiner Fördergesellschaft erstmals Forschungsförderungen und Förderpreise. Weshalb wurde dieses Modell eingeführt?

Mir war größtmögliche Transparenz bei der Vergabe der Mittel wichtig. Deshalb haben wir eine kompetitive Ausschreibung für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am FIWI durchgeführt. Aus sieben Anträgen wurden drei Projekte ausgewählt. In der Jury waren neben der Wissenschaft auch Vertreterinnen und Vertreter der Jägerschaft und der Länder eingebunden. So verbinden wir wissenschaftliche Qualität mit gesellschaftlich und praktisch relevanten Fragestellungen.

Das Modell schafft außerdem Planungssicherheit: Mehrjährige Projekte mit klaren Zielen ermöglichen es, Expertise kontinuierlich aufzubauen. Zu den geförderten Vorhaben gehört auch ein Projekt aus der Wildtierpathologie. Damit stärken wir einen Bereich, der für Wildtiergesundheit, Monitoring und Jagdpraxis besonders wichtig ist.

Der Wilhelminenberg im Wandel

Am Wilhelminenberg wird derzeit gebaut und modernisiert. Was bedeutet dieses Projekt für das FIWI?

Für uns ist das ein Jahrhundertprojekt und eine große Chance. Der gemeinsame Neubau für die beiden Forschungsinstitute FIWI und KLIVV (Konrad Lorenz Insitut für Vergleichende Verhaltensforschung der Veterinärmedizinischen Universität Wien) und die anschließende Generalsanierung FIWI schaffen die Voraussetzungen, damit wir Forschung, Lehre und Wildtiermedizin auch in den kommenden Jahrzehnten auf internationalem Niveau weiterentwickeln können. Währenddessen läuft der Institutsbetrieb weiter – und selbst das Rotwild am Gelände verfolgt die Arbeiten mit bemerkenswerter Neugier.

Trotzdem haben wir unseren Tierbestand etwas reduziert, da unter diesen Baubedingungen keine kontrollierten Experimente möglich sind. Unsere handaufgezogenen Hirsche, die wir natürlich behalten, haben also derzeit etwas Freizeit. Auch für kleinere Tiere sind neue Gehege geplant. Sehr wichtig ist uns, unseren Versuchstieren naturnahe, großzügige Gehege anzubieten, die z.B. auch natürliche Phänomene wie den Winterschlaf unter kontrollierten Bedingungen erlauben.

Was hinter den Bauzäunen genau entsteht, weshalb bei einem Massivholzbau jede Steckdose lange im Voraus feststehen muss und wie Geothermie, Tierhaltung und Generalsanierung zusammenspielen, erfahren Sie demnächst in einem separaten Beitrag.

Wo sehen Sie das FIWI in den nächsten Jahren?

Wir intensivieren die Lehre und konzipieren derzeit im Department für Interdisziplinäre Lebenswissenschaften der Vetmeduni ein neues Studium mit klarem Wildtier-Schwerpunkt. Tierverhalten wird hier eine große Rolle spielen, damit eröffnen sich neue Möglichkeiten für Studierende und gute Perspektiven, das Thema Wildtiere noch stärker in den Fokus der Wissenschaft zu rücken. Forschungstechnisch verknüpfen wir unsere Expertise mit den neuen Assistenzprofessuren für Movement Ecology und Ecophysiology. Bereits laufende Projekte zu Rebhühnern werden fortgeführt. In neuen Projekten wollen wir mehr im alpinen Raum tätig werden, um die Auswirkungen des Klimawandels auf die Wildtierphysiologie auch in diesem sensiblen Lebensraum zu entschlüsseln. Eine Assistenz Professur im Bereich Conservation Medicine hat hier einen Schwerpunkt. Auch der Bereich Biochemie wird durch eine weitere Assistenzprofessur am FIWI vertreten und wird im Bereich der Umweltgifte und biochemischer Prozesse in Parasit-Wirt-Interaktionen immer wichtiger. Wir sind am FIWI also sehr gut aufgestellt für die Zukunft und ich freue mich, diese Entwicklung unterstützen und begleiten zu dürfen. Unser Ziel bleibt: Mit Herzblut und Fakten für gesunde Wildbestände und funktionierende Ökosysteme zu arbeiten.

Michaela Landbauer mit Dr. Claudia Bieber - Jagdfakten.at informiert
Michaela Landbauer im Gespräch mit Dr. Claudia Bieber
Dr. Claudia Bieber, FIWI Institutsleiterin - Jagdfakten.at informiert
Dr. Claudia Bieber im FIWI-Büro
FIWI-Leistungen für Jäger: Jagdfakten.at informiert
FIWI – Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie

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Bildquellen für diesen Beitrag: © Thomas Suchanek/Vetmeduni | © Michaela Landbauer | © Pixabay | © Envato

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