3. Oktober 2017

Jagdbare Wildarten: Fasan

Fasan – ein kurzer Steckbrief

Name: Fasan (phasianus sp.), männlich: Hahn, weiblich: Henne, Junge: Küken bzw. Jungfasan
Tierfamilie: Hühnervögel, Glattfußhuhn

Größe: Körper-Länge 70-90 cm (Hahn) bzw. 55-70 cm (Henne), davon Schwanzlänge 45-60 cm (Hahn) bzw. 20-25 cm (Henne), Flügellänge 23 – 27 cm (Hahn) bzw. 22-24 cm (Henne)
Gewicht: 1,1-1,5 kg

Paarungszeit: April bis Juni
Brutdauer: 3,5 Wochen

Gelege: 8-12 Eier

 

Aktivitätszeit:

Der Fasan ist vor Sonnenaufgang bis vormittags aktiv und dann wieder in den späten Nachmittagsstunden bis Sonnenuntergang

Lebensraum:

Flachland, Teile des Voralpengebietes, offene Flächen, lichte Wälder mit Unterwuchs, im Sommer Wasserstellen wie schilfbestandene Feuchtgebiete

Aussehen:

Seine Füße sind unbefiedert, Hähne haben einen nach hinten gerichteten Sporn am Lauf. Die Iris ist beim Hahn blassorange, bei der Henne orange bis bernsteinfarben, bei Küken braun. Der Schnabel des Hahnes ist grünlich, der Henne bräunlich. Die auffälligste Unterscheidung zwischen Weibchen und Männchen ist das Gefieder.

Der Hahn hat Kopf und Hals glänzend dunkelgrün bis purpur bis blau, die Federn am Hinterkopf sind verlängert. Die nackten Kopfseiten sind intensiv rot mit Schwellkörpern. Diese sind zur Fortpflanzungszeit zu Stirn- und Kinnlappen erweitert und werden als „Rosen“ bezeichnet.

Die Federn an Nacken, Brust, Körperseiten und Flanken sind kupferfarben bis rötlich golden mit dunklerer Basis und einem blauschwarz glänzenden Saum. Rücken- und Schulterfedern sind dunkel kupferrot und tragen einen sandfarbenen, u-förmig schwarzgerandeten Mittelfleck.

Bürzel und Oberschwanzdecken sind grünlich-purpurn glänzend und kupferrot. Die Unterschwanzdecken sind rotbraun mit einem schwarzglänzenden Spitzenfleck. Die mittleren Schwanzfeldern sind stark verlängert. Sie haben feine schwarze Sprenkel auf gelb- bis olivbraunem Grund, die zu den Rändern hin zunehmen.

Fasan-Hennen haben ein unauffälliges Kleid mit bräunlicher Tarnfärbung. Das Kinn ist rötliche beige, Kehle und Vorderbrust rötlich braun mit dunklen Federzentren und rosa Säumen. Die Federn der Oberseite sind rotbraun mit einem sandfarbenen und schwarzen Fleck in U-Form, hellem Saum und schwarzem, mittigem Keilfleck.

Bei Küken und Jungvögeln ist die Daune sand- bis beigefarben, an der Oberseite etwas dunkler gelblich braun gefärbt mit dunklen und hellen Streifen.

Es gibt jedoch auch unterschiedliche Fasanarten, wobei hierbei am auffälligsten der Weiße Jagdfasan ist, der nahezu pigmentlos ist, bzw. der Pfauenfasan, auch Spiegelpfaue genannt, der durch seinen prachtvollen, fächerförmigen Radschlag alle Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Allgemeines:

Das Abwerfen bzw. der Neuwachstum der Vogelfeder (Mauser) findet nach der Fortpflanzungszeit ab Juni oder Juli bis September oder Oktober statt.

Fasanenhähne verfügen über ein breites Lautrepertoire, wohingegen die Laute der Hennen wenig auffällig und selten zu vernehmen sind.

Der Fasan schreitet mit langen Schritten und fliegt meist nur sehr kurze Strecken.

 

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