8. September 2016

Wussten Sie, dass die Fütterung von Wild nur dann erlaubt ist, wenn die natürliche Äsung nicht ausreicht?

Es gehört zu den Aufgaben des Jägers, für ein ausreichendes Nahrungsangebot des artenreichen und gesunden Wildbestandes zu sorgen. Außerdem soll die auf die physiologischen Bedürfnisse des jeweiligen Wildes abgestimmte Wildtierfütterung Waldschäden vermeiden.

Die Fütterung von Wild ist nur in Notzeiten sinnvoll, in denen die Tiere keine ausreichende natürliche Äsung auffinden, z.B. infolge hoher Schneedecke oder bei Vereisung und längeren Frostperioden, nach ausgedehnten Waldbränden, Überschwemmungen und Dürreperioden.

Weil der Winterlebensraum der meisten Wildarten durch die Mehrfachnutzung (Land- und Forstwirtschaft, Fremdenverkehr, Schigebiete, Erholung- und Freizeitaktivitäten etc.) eingeengt bzw. beeinträchtigt wird, ist ein weitgehend schadensfreies Überwintern einzelner Wildarten nur durch Fütterungen gesichert. Der unnatürliche jahreszeitliche Engpass im Äsungsangebot wird ausgeglichen, Fallwildverluste reduziert und Wildschäden am Wald weitgehend vermindert.

Wussten Sie, dass?

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