19. April 2017

Jagd studieren: Akademischer Jagdwirt

Jagd ist mehr als nur ein Hobby. Jagd ist ein Lebensstil, Jagd ist Passion und Jagd erfordert umfangreiches Wissen über Natur, Wald und Wild. Wer dieses Wissen studieren möchte, kann dies mit dem international renommierten Universitätslehrgang „Jagdwirt/in“ an der Universität für Bodenkultur (BOKU) Wien.

Jagd studieren in Österreich
Das berufsbegleitende Studium dauert 4 Semester und umfasst 10 Blockveranstaltungen an Wochenenden. Um möglichst praxisnah zu sein, finden die Kurse an diversen Veranstaltungsorten in verschiedenen Wildlebensregionen Österreichs statt. Abgeschlossen wird als „Akademische/r Jagdwirt/in“. Jährlich werden maximal 20 Teilnehmer zum Lehrgang zugelassen. Gerade erst ist der X. Lehrgang gestartet. Wissenschaftlicher Leiter des Lehrganges ist Univ.-Prof. Dr. Klaus Hackländer.

Das Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft (IWJ) hat jahrelange Erfahrung mit der Jagd, ihren Fragestellungen und deren Verknüpfung mit der Wildbiologie. Das maßgeschneiderte Weiterbildungsprogramm, das speziell für Jäger, Berufsjäger und Fach- und Führungskräfte der Jägerschaft entwickelt wurde, hat als Ziel, den JägerInnen die Erfahrungen und Expertisen des Instituts zugänglich zu machen, um verstärkt gemeinsame Umsetzungsstrategien entwickeln zu können.

Die Jägerschaft erwartet vom IWJ wissenschaftliche Expertise für Themen, die sich mit den Wechselwirkungen zwischen Mensch, Gesellschaft und Wild befassen. Beim Universitätslehrgang „Jagdwirt/in“ erwirbt der Studierende Qualifikationen, die für die Jagdwirtschaft und das Wildtiermanagement erforderlich sind.

Es werden dabei die fachlichen Inhalte der Jagdwirtschaft vermittelt, aber auch ihre Vernetzung mit nachhaltiger Landnutzung, Ökonomie und vor allem mit Wildbiologie. Jagdwissenschaftliche Vertiefung und berufsbezogene Ergänzung der Fachkompetenzen und Erfahrungen sind die zentralen Ziele des Universitätslehrgangs.

Ökologische Fragestellungen und Lösungen in der Jagdwirtschaft sollen durch Meinungsbildner in der Jägerschaft eine breitere Basis finden. Dabei soll auch die zukunftssichere Nutzung und Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen im Zentrum des Handelns stehen. Neben der Grundlagenforschung zu Habitatwahl, Nahrungsökologie oder Populationsdynamik stehen auch praxisbezogene und anwendungsorientierte Aspekte im Vordergrund (z. B. Monitoringkonzepte, Managementpläne, nachhaltige Bejagung, Wildschadensvorbeugung).

Absolventen des Universitätslehrgangs „Jagdwirt/in“ erwerben Kompetenzen unter anderem aus den folgenden Bereichen:

  • Jagdwirtschaft, Jagdrecht und Jagdsysteme
  • Wildbiologie der jagdbaren Wildarten und deren Ökologie
  • Lebensraum und anthropogene Lebensraumnutzung
  • Jagdkultur
  • Gesellschaftspolitik und Soziokultur

Nähere Informationen unter: http://www.jagdwirt.at/

 

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