8. September 2017

Jagd als nachhaltiges Handwerk

MMag. Dr. Peter Vogler

Die Bevölkerung kann sich auf die etwa 115.000 JägerInnen verlassen: Sie sorgen auch künftig für eine nachhaltige Landnutzung in Österreich.

Fast 200 hochrangige Jagdexperten und -funktionäre des Landes haben sich in den vergangenen 1,5 Jahren intensiv mit der Zukunftsausrichtung der Jagd in Österreich beschäftigt. Sie kommen grob verkürzt zum Schluss, dass die Jagd neben Forst und Agrar auch in Zukunft unverzichtbar für eine nachhaltige Landnutzung sein wird. Voraussetzung dafür ist die konsequente Fokussierung auf die einzigartigen Stärken des jahrhundertealten Handwerks Jagd.

Warum die Jagd unverzichtbar ist

Eine der größten Stärken der Jagd in Österreich ist es, ein flächendeckendes Wildtiermanagement im gesamten Bundesgebiet sicherstellen zu können. Es sind eben nur die JägerInnen, welche derzeit und in absehbarer Zukunft über das regionale Wissen und vor allem die praktische Erfahrung verfügen, die dafür notwendig sind. Dazu gehört auch, in Kooperation mit anderen Naturnutzern und Interessengruppen für intakte und ausreichend Wildtierlebensräume zu sorgen.

Wer, wenn nicht die Jagd in Österreich, kann zudem garantieren, dass es weiterhin hochwertiges und gesundes Wildbret aus heimischen Revieren zu genießen gibt? Und nicht zuletzt sind die Jägerschaften des Landes auch künftig gefordert, ihr großes Wissen über Natur, Wild und die Jagd zu erhalten, zu vermitteln und weiterzuentwickeln. Sie sind es, welche die Traditionen, das Brauchtum und das wertvolle Kulturgut für nachfolgende Generationen nutzbar machen können.

Verständnis für die Jagd fördern

Neben der Betonung und dem Ausbau dieser Stärken sind die Verantwortlichen der Jagd viel mehr als bisher gefordert, das Verständnis für die Anliegen und die Tätigkeiten der JägerInnen in der breiten Bevölkerung zu verankern. Denn nur 14 Prozent der ÖsterreicherInnen gaben 2016 bei einer repräsentativen GfK-Umfrage an, sehr oder eher gut über die Jagd Bescheid zu wissen. Dies sind übrigens auch jene, welche sie positiver als eher Unwissende sehen.

Eine zukunftsfähige Jagd ist also auch eine, welche als wichtiger Teil der Gesellschaft sowie als nutzenstiftend von der breiten Bevölkerung anerkannt wird. Auch darin sind sich die im Zuge eines Prozesses zur Entwicklung der Dachmarke „Jagd Österreich“ befragten ExpertInnen einig. Dafür braucht es professionelle Öffentlichkeitsarbeit mit mehr Transparenz und einer klaren Positionierung als der kompetente Spezialist für Lebensräume, Wildtiere und Jagd in Österreich.

MMag. Dr. Peter Vogler
Kommunikationsberater Jagd Österreich ©

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